Bewegte Zeiten: Die Entstehungsgeschichte des Hotels

Im Jahr 2006 feierte das Post am See sein hundertjähriges Bestehen – wie Sie sich vorstellen können, ist in diesem vergangenen Jahrhundert viel passiert. Und es verändert sich immer noch so einiges. Ohne dass ich jemals Grund zur Unzufriedenheit gehabt hätte oder mich neu eingewöhnen musste, hat mich das Post am See doch des Öfteren positiv überrascht – es wird eben immer wieder noch ein bisschen besser. Ich habe einen verregneten Urlaubstag dazu genutzt, die ereignisreiche Entstehungsgeschichte des Hotels einmal Revue passieren zu lassen.

Die Ursprünge

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts bekommen Urlauber langsam Sehnsucht nach den Bergen und lernen die Panoramen und die reine Luft schätzen. In diesem Zuge beginnt 1903 ein Pertisauer Bauer mit dem Bau des Hotel Post am Achensee, drei Jahre später ist es fertig und trägt dem Tourismus, der sich zunehmend etabliert, Rechnung. Während ich mich nur wohlfühlen kann, wenn ein Tag mit einer warmen Dusche beginnt, mussten sich die Gäste damals mit Zimmern ohne fließendem Wasser begnügen – wahrscheinlich kamen sie deswegen im Gegensatz zu heute auch nur im Sommer.

Tradition und Moderne

1963 kaufen Josef Kobinger und sein Bruder Ludwig das Hotel. Knapp zehn Jahre später wird renoviert und umgebaut: Josef Kobinger ergänzt die Zimmer seeseitig um Wohnraum, Balkon und Duschen, Bäder und durch Drehung des Daches wird der fünfte Stock ermöglicht. Der vergrößerte Betrieb erfordert mehr helfende Hände – daher wird das Haus der Nachbarin aufgekauft, zum Personalhaus transformiert und später erweitert. Die Ansprüche der Gäste wachsen und das Post am See hält mit. Zu Beginn der 80er glänzt der Neubau mit Hallenbad und neuen Zimmern im damals sehr schicken Design mit dunklem schweren Holz. Das Hotel verfügt jetzt außerdem über neue Garagen und eine Liegewiese. Ende der 80er wird ein Meilenstein erreicht. Nach 20 Jahren Verhandlung kann Grund von den Besitzern des Hotel Alpenhofs erworben und das Restaurant erweitert werden. Das Post am See wartet jetzt außerdem mit einem Wintergarten, einer Hotelhalle und einer neuen Bar auf.

Neue Maßstäbe in Komfort und Wellness

Und seit Mitte der 90er kann sich das Post am See stolz Wellnesshotel nennen. Eine Sauna mit Seeblick – eine Seltenheit! Auch in den letzten Jahren hat sich viel getan und das Hotel wurde immer weiter modernisiert und veredelt, vom Freibad, das aus einem Guss aus Hannover angeliefert wurde und die Liegewiese aufwertet, über exklusive neue Suiten bis hin zum neuen Fitnessraum und einem Gymnastiksaal. Zwischen 2012 und 2014 wurden die Zimmer auf allen Ebenen renoviert. 2015 setzt das Post am See schließlich mit der Vitarena neue Wellness-Maßstäbe mit Relaxlounges, einer finnischen Sauna mit grandiosem Panoramablick und einer Bio-Zirbenholz-Sauna mit Weitblick –  für Tiefenentspannung mit Tradition auf modernstem Niveau.
 

 

Die Post am Achensee 1906
Das Hotel Post am See 2016