Alpenpark Karwendel

Direkt am Ortsende von Pertisau betreten Sie den Alpenpark Karwendel - ein herrliches Refugium in einer hektischen und lauten Welt, in der die Natur noch die Oberhand behalten darf.

Bereits 1928 verfügten weitsichtige Entscheidungsträger die Unterschutzstellung des zentralen Teils des Karwendelgebirges, um die alpine Landschaft mit ihrer Tier- und Pflanzenwelt für nachfolgende Generationen zu bewahren - das Karwendel wurde zum Naturschutzgebiet. Im Laufe der Jahre wurde diese Kernzone um mehrere Bereiche erweitert, so dass der heutige "Alpenpark Karwendel" als größtes Schutzgebiet Tirols eine Fläche von 727 km² (+ weitere 190 km² auf bayerischem Gebiet) umfasst. Das Karwendel ist inzwischen auch Teil des europäischen "Natura 2000"-Netzwerks, das die Erhaltung des europäischen Naturerbes zum Ziel hat.

Die Nutzung des Gebietes beschränkt sich dadurch bis heute auf einzelne Almen sowie Berggasthöfe entlang ausgewiesener Wanderrouten. Seilbahnen und Lifte oder größere Siedlungen sucht man im Alpenpark Karwendel vergebens, auch der Kfz-Verkehr beschränkt sich auf wenige Kilometer schmaler Mautstraßen. Was es dafür überreichlich gibt sind tiefgrüne Wälder und saftige Almwiesen, naturbelassene Bäche mit engen Schluchten und Wasserfällen, mit Latschen überwachsene Schuttfelder, über die sich die schroffen Felswände der Nordtiroler Kalkalpen bis in eine Gipfelhöhe von 2500 bis 2800 Meter erheben, sowie vor allem alpine Tier- und Pflanzenarten in ihrer ursprünglichen Umgebung (darunter auch markante Vertreter der alpinen Fauna wie Murmeltiere, Steinböcke und Steinadler).

Wichtig: Um das Karwendel und seine einzigartige Flora und Fauna möglichst naturnah zu belassen ist bei Ihrem Aufenthalt im Alpenpark Karwendel die Einhaltung der hier angeführten Verhaltensregeln unerlässlich!

Blick auf das Rißtal und den Großen Ahornboden (Quelle: G. Haslwanter, Alpenpark Karwendel)
Großer Solstein im Karwendel (Quelle: P. Steinmüller, Alpenpark Karwendel)
Bergidylle vor der Falkenhütte und den Laliderer Wänden (Quelle: O. Leiner, Alpenpark Karwendel)
Bildquelle(n):
  • G. Haslwanter, Alpenpark Karwendel
  • P. Steinmüller, Alpenpark Karwendel
  • O. Leiner, Alpenpark Karwendel
 

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